Unsere STI Heimtests

mit Laboranalyse: Tests auf HIV, Chlamydien, Syphilis und Gonorrhö (Tripper) in einem Kit

Alles Wissenswerte zum Syphilis-Test

Syphilis ist eine der ältesten Geschlechtskrankheiten der Welt und wurde zum ersten Mal in den Geschichtsbüchern um 1530 in Italien genannt. Bis ins 19. Jahrhundert sah man die Krankheit als eine göttliche Strafe für Unkeuschheit an.

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auch heute noch Menschen lieber gar nicht zum Arzt gehen als sich auf Syphilis testen zu lassen. Doch die Folgen können fatal sein. Eine Infektion mit Syphilis steigert das Risiko, sich auch an HIV anzustecken und kann schwere Spätfolgen mit sich bringen.

Syphilis ist übrigens auch als „Lues“ bekannt. Und wer gerne mal eine historische Serie wie „Babylon Berlin“ sieht, dem ist auch der „harte Schanker“ ein Begriff.

Bei praktisch allen STI (Sexually transmitted infections) gilt: Je eher sie erkannt werden, desto besser.

Hier erfährst du alles rund um den Verlauf der Krankheit Syphilis, wann ein Syphilis-Test sinnvoll ist und worauf du bei deren Kauf und bei der Durchführung achten solltest.

Was ist Syphilis?

Syphilis gehört zu den vier wichtigsten sexuell übertragbaren Infektionen – die anderen drei sind HIV, Gonorrhö (Tripper) und Chlamydien. Auslöser der Syphilis ist das Bakterium Treponema pallidum.

Ohne medizinische Behandlung kann Syphilis zu schweren, anhaltenden Spätfolgen führen.

In den vergangenen Jahren hat sich Syphilis wieder stärker verbreitet. Davon sind vor allem die Großstädte betroffen. Am häufigsten kommen die Krankheitsfälle dabei bei Männern, die mit Männern Sex haben (MSM), vor.

Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) gibt es in Deutschland aktuell ca. 8.000 Neuerkrankungen im Jahr.

Was sind die typischen Symptome von Syphilis?

Die Symptome der Syphilis sind oft unauffällig oder unspezifisch, so dass sie von den Betroffenen nicht wahrgenommen werden. Infektion und Erkrankung verlaufen generell in drei Stadien. Verlauf und Symptome sind dabei individuell unterschiedlich. Die Übergangsphasen zwischen den Krankheitsstadien sind in der Regel völlig symptomfrei.

Stadium 1 (ca. 3-6 Wochen nach der Infektion)

Stadium 2 (ca. 4-10 Wochen nach der Infektion)

Fortschreitend verbreitet sich das Treponema pallidum dann über die Blutbahn im gesamten Körper. In diesem Stadium kann es dann zu folgenden Symptomen kommen:

Die Symptome können wieder abklingen und später wiederkommen. In den Zwischenzeiten geht die Syphilis in eine Ruhephase (Latenzphase) über.

Nach über einem Jahr spricht man dann von der „Spätsyphilis“, die länger antibiotisch behandelt werden muss als eine Syphilis, die im ersten Jahr diagnostiziert wird. Man muss bei der Spätsyphilis auch bereits mit Organschädigungen rechnen (Nerven, Gehirn, Gefäße). Stadium 3 (meist 3-4 Jahre nach der Infektion)

Das Spätstadium tritt heutzutage nur noch selten auf – meist wird die Syphilis früher diagnostiziert und behandelt. Spätschäden können schwere Veränderungen an den Gefäßen, neurologische Schäden (Gangstörungen) oder geistiger Zerfall sein.

Es ist zu beachten, dass nicht jede*r Betroffene alle Stadien durchläuft. Manchmal wird eine Phase auch übersprungen oder spielt sich unbemerkt und ohne (merkliche) Symptome ab.

Unbehandelt kann die Krankheit wieder verschwinden oder aber sie dauert Jahre an und führt zu nicht umkehrbaren Organschäden. Selbst wenn Betroffene über Jahrzehnte symptomfrei sind, kann sich auch dann noch eine Neurosyphilis entwickeln, die das Rückenmark und das Gehirn angreift.

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Wie steckt man sich mit Syphilis an?

Die Ansteckung mit Syphilis erfolgt über die Schleimhäute und über die Blutbahn. Auch wenn Betroffene nicht an Syphilis-Symptomen leiden, können sie dennoch andere anstecken.

Die Ansteckung geschieht in der Regel durch ungeschützten Vaginal-, Oral- oder Analverkehr. Die Syphiliserreger sitzen in der Schleimhaut bzw. im Syphilis-Geschwür und werden beim Sex von einer Schleimhaut in die andere „eingerieben“. Bei kleinen Verletzungen der Haut kann der Syphilis-Erreger auch die Hautbarriere überwinden. Kondome bieten einen sehr guten Schutz. Allerdings kann der Erreger in selteneren Fällen auch (bei Hautverletzung) am Kondom vorbei, z.B. an der Peniswurzel, in die Haut eindringen. Zudem ist eine Übertragung beim Oralverkehr möglich – hier wird meist kein Kondom eingesetzt.

Eine weitere - aber seltener vorkommende - Möglichkeit der Ansteckung ist das Nutzen von bereits verwendeten, verunreinigten Spritzen – etwa beim Konsum von Drogen.

In der Schwangerschaft kann das Bakterium an das Kind im Mutterleib übertragen werden und führt entweder zum Tod des Fötus oder aber zu schweren körperlichen und geistigen Fehlbildungen des Kindes. Daher wird in der Schwangerschaftsvorsorge routinehaft auf Syphilis untersucht.

Für wen ist ein Syphilis-Test sinnvoll?

Folgende Gruppen sind außerdem besonders durch eine Ansteckung gefährdet:

Ab welchem Zeitpunkt ist ein Syphilis-Test sinnvoll?

Damit der Syphilis-Test auch aussagekräftig ist, muss man wissen, ab wann die Erreger im Körper nachweisbar sind. Du solltest dafür auf jeden Fall das diagnostische Fenster berücksichtigen.

Mit dem diagnostischen Fenster ist der Zeitraum zwischen dem Tag der Infizierung und dem Tag, an dem der Erreger im Blut – durch einen entsprechenden Bluttest – sicher nachweisbar ist, gemeint. Im Fall von Syphilis sind dies etwa zehn Wochen.

Wo kann man einen Syphilis-Test machen lassen und wie hoch sind die Kosten?

Der Schnelltest

Den Syphilis-Schnelltest (auch bekannt als Syphilis-Selbsttest) kannst du von zu Hause aus machen und das Testergebnis auch sofort ablesen. Der Nachteil ist, dass es zurzeit noch keine qualitativ hervorragenden Schnelltests gibt.

Die verfügbaren Tests sind nicht sensitiv genug, um auch nur annähernd alle Syphilis-Fälle zu erkennen, die erkannt werden sollten. Daher gibt es in Deutschland auch noch keinen Schnelltest, der für den Eigengebrauch als Heimtest zugelassen ist.

Man kann zwar Tests aus dem Internet bestellen, aber da sie nicht zugelassen sind, gibt es keine Qualitätskontrolle. Zudem fehlen i.d.R. Einführungen, wie du die Proben korrekt entnimmst und das Testergebnis richtig abliest. Dadurch kann es zu Verfälschungen vom Testergebnis kommen. Außerdem hast du im Fall einer Infektion keinen Ansprechpartner, der mit dir die nächsten Schritte in der Behandlung erörtert.

Der Einsendetest

Auch den Einsendetest machst du selbstständig von zu Hause aus. Doch nach der Entnahme der Proben sendest du diese an ein Labor. Dort werden die üblichen Labor-Testverfahren angewendet und das Testergebnis durch geschultes Fachpersonal ausgewertet. Die Sicherheit dieses Testergebnisses ist sehr gut.

Doch auch hier hast du meist im Fall eines positiven Testergebnisses keine*n medizinische*n Berater*in, der/die dir erklärt, was dann zu tun ist.

Der s.a.m health Test

Eine Ausnahme unter den Einsendetests bildet der s.a.m health STI-Test. Du erhältst vor der Durchführung des Tests eine medizinisch geschulte Einweisung – vor Ort oder per Telefon. So kannst du sicher sein, dass du die Probenentnahme korrekt ausführst.

Anschließend sendest du die Proben an ein Labor. Dort werden die üblichen Labor-Testverfahren angewendet und das Testergebnis durch geschultes Fachpersonal ausgewertet. Die Sicherheit dieses Testergebnisses ist sehr gut. Bei einem negativen Testergebnis erhältst du eine SMS. Liegt eine Infektion vor, wirst du um einen Rückruf gebeten, um das Ergebnis sowie die nächsten Schritte zur Behandlung zu besprechen.

Das s.a.m health Testkit beinhaltet die Tests für die vier häufigsten STIs HIV, Chlamydien, Gonorrhö und Syphilis.

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Dein erstes Testkit kostet 59€, für jedes weitere Kit zahlst du 49€. Jeweils inklusive Beratung und Test, zzgl. 5,40€ Versand pro Bestellung.

Wie läuft ein Syphilis-Test ab?

Standardmäßig untersuchen der Ärzt*innen bei der Diagnostik auf Syphilis und HIV immer das Blut. Beim gängigen Heimtest erfolgt die Entnahme aus der Fingerkuppe – so wie auch beim s.a.m health Testkit.

Für einen Labortest werden die Blutproben eingeschickt und du erhältst nach einigen Tagen das Ergebnis.

Wichtig ist dabei immer: Je früher Syphilis erkannt wird, desto besser kann sie behandelt und Folgeschäden vermieden werden.

Gängige Testverfahren zur Syphilis-Diagnose

Mögliche Behandlung einer Syphilis-Infektion

Grundsätzlich wird eine Syphilis-Infektion mit Antibiotika behandelt. In den häufigsten Fällen handelt es sich dabei um Penizillin. Dazu wird das Medikament intramuskulär injiziert – also direkt in den Muskel gespritzt. Im Falle einer länger bestehenden oder schweren Syphilis-Erkrankung wird das Antibiotikum meist als intravenöse Infusion verabreicht.

Bis zum Abschluss der Therapie sollte kein Geschlechtsverkehr praktiziert werden. Außerdem sollten Betroffene daran denken, ihre Sexualpartner*innen zu informieren, damit auch diese sich auf eine mögliche Syphilis-Ansteckung testen lassen.

Meldepflicht: Eine bestätigte Syphilis-Diagnose ist meldepflichtig. Das Labor meldet die Infektion ohne Nennung der Namen der Betroffenen pseudonymisiert an das Robert-Koch-Institut. Ein reaktiver Suchtest alleine ist noch nicht meldepflichtig – sondern erst die gesicherte Diagnose.

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